WePad: Innovation aus Deutschland?

Falls Interesse an IT-Artikeln und neuartigen Gerätschaften besteht, werden Sie in den vergangenen Wochen kaum um Apples iPad herumgekommen sein. Die Mischung aus iPod, iPhone und Notebook soll das Surfen, Musikhören und Filmeanschauen in einem Gerät vereinen und dabei auch noch – wie sollte es anders zu erwarten sein – gut aussehen. Das klingt alles schön und gut, aber was ist, wenn Sie nicht am iPad interessiert sind, aber ein ähnliches Gerät dennoch gerne nutzen würden? Eine der Antworten heißt WePad und kommt ausnahmsweise aus Deutschland.

Ein Pad für alle
Aus dem i im Namen des iPads macht die deutsche Neofonie GmbH, die das WePad aus der Taufe gehoben hat, ein We. Möglicherweise eine Anspielung darauf, dass beim WePad das Miteinander im Zentrum steht? Eine Antwort darauf wird Ihnen wahrscheinlich nur die Marketingabteilung von Neofonie geben können, einige Fakten, insbesondere in Bezug auf die Hardware, gibt es jedoch auch vom WePad zu berichten.

Im Inneren des Tablets kommt ein Intel Atom N450 Prozessor zum Einsatz, der Ihnen möglicherweise aus dem Einsatz in verschiedenen Netbooks bekannt vorkommen könnte. Die mit 1,66 Gigahertz getaktete CPU kann während ihrer Arbeit auf ein Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Fast die gesamte Frontseite des Geräts wird vom verglasten Touchscreen eingenommen, der eine Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll misst. Auch die vom iPhone bekannte Unterstützung der Multi-Touch genannten Technologie, die das Navigieren des WePads mit mehreren Fingern gleichzeitig erlaubt, ist mit an Bord. Seine Inhalte präsentiert das Display mit einer Auflösung von 1.366 * 768 Pixeln.

Für das Andocken verschiedener Peripheriegeräte stehen dem WePad zwei USB-Anschlüsse, ein SD-Cardreader für Speicherkarten von Digitalkameras und Smartphones, sowie ein Slot für die SIM-Karte zur Verfügung. In einer teureren Variante der Standardausgabe bietet das WePad – ganz wie die Konkurrenz – ebenfalls ein optionales Upgrade auf die Nutzung des 3G-Mobilfunknetzes an. Außerdem stehen dort 32 anstatt 16 Gigabyte Flashspeicher zur Verfügung, was den Preis noch einmal etwas anheben dürfte.

Technikblender?
Ob das WePad ein Erfolg werden wird, hängt jedoch nicht allein von der verbauten Hardware ab. Auf diesem Feld dürfte der Flachmann von Neofonie dem iPad nämlich meilenweit voraus sein. Dennoch kommt es, wie vergangene Erfahrungen mit dem iPhone gezeigt haben, nicht auf die Hardware allein an. Der Ottonormalkunde interessiert sich für diese nämlich kaum; stattdessen muss die Software zu überzeugen wissen: Einfache Handhabung, intuitive Nutzerführung und ein deutliches „Das funktioniert einfach“ katapultieren die Verkaufszahlen in die Höhe. Doch was sehen wir bei der ersten Präsentation des Wepad? Das angebliche Linux System sendet eine Windows Fehlermeldung! Einige Tage später die Entwarnung. In Form von Videos erhält man einen ersten Eindruck zum Wepad!

Wie der Kampf des WePads gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz aus Übersee ausgehen wird, erfahren wir im August, wenn das Gerät auf den Markt kommen soll.

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